Worauf sollte bei der Auswahl von Photovoltaik-Wechselrichtern geachtet werden?

Worauf sollte bei der Auswahl von Photovoltaik-Wechselrichtern geachtet werden?

Der Photovoltaik-Wechselrichter ist die Hauptkomponente und ein wichtiger Bestandteil einer Photovoltaikanlage. Um den einwandfreien Betrieb der Anlage zu gewährleisten, ist die korrekte Konfiguration und Auswahl des Wechselrichters von entscheidender Bedeutung. Neben der Festlegung der Wechselrichterkonfiguration anhand verschiedener technischer Kennzahlen der gesamten Photovoltaikanlage und unter Berücksichtigung der Herstellerangaben sollten auch die folgenden technischen Kennzahlen beachtet werden.

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1. Nennausgangsleistung

Die Nennausgangsleistung gibt die Fähigkeit des PV-Wechselrichters an, die angeschlossenen Verbraucher mit Strom zu versorgen. Ein Photovoltaik-Wechselrichter mit hoher Nennausgangsleistung kann mehr Verbraucher betreiben. Bei der Auswahl eines Photovoltaik-Wechselrichters sollten Sie zunächst darauf achten, dass die Nennausgangsleistung ausreicht, um den Strombedarf der angeschlossenen Geräte unter Volllast sowie mögliche Systemerweiterungen und temporäre Lasten zu decken. Wenn die angeschlossenen Geräte überwiegend ohmsche Lasten haben oder der Leistungsfaktor größer als 0.9 ist, sollte die Nennausgangsleistung des Photovoltaik-Wechselrichters in der Regel 10–15 % über der Gesamtleistung der angeschlossenen Geräte liegen.

2. Einstellverhalten der Ausgangsspannung

Die Regelgüte der Ausgangsspannung gibt Aufschluss über die Spannungsregelungsfähigkeit des Photovoltaik-Wechselrichters. Üblicherweise geben Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern die prozentuale Abweichung der Ausgangsspannung bei Schwankungen der Gleichspannung am Eingang innerhalb des zulässigen Bereichs an. Dies wird als Spannungsregelgüte bezeichnet. Ein leistungsstarker Photovoltaik-Wechselrichter sollte zusätzlich die prozentuale Abweichung der Ausgangsspannung bei einer Laständerung von 0 auf 100 % angeben. Dies wird als Lastregelgüte bezeichnet. Die Spannungsregelgüte eines Photovoltaik-Wechselrichters mit exzellenter Leistung sollte maximal ±3 % betragen, die Lastregelgüte maximal ±6 %.

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3. Maschineneffizienz

Der Gesamtwirkungsgrad gibt die Leistungsverluste des Photovoltaik-Wechselrichters selbst an. Bei Wechselrichtern mit höherer Leistung sollten zusätzlich die Wirkungsgradwerte unter Volllast und Teillast angegeben werden. Im Allgemeinen sollte der Wirkungsgrad von Wechselrichtern unter 1 kW bei 80–85 % liegen, der von Wechselrichtern im 10-kW-Bereich bei 85–90 % und der von Wechselrichtern mit höherer Leistung über 90–95 %. Der Wirkungsgrad des Wechselrichters hat einen wesentlichen Einfluss auf die Photovoltaik-Stromerzeugung, da er die effektive Stromerzeugung steigert und die Stromerzeugungskosten senkt. Daher sollte bei der Auswahl von Photovoltaik-Wechselrichtern ein möglichst umfassender Vergleich erfolgen und das Produkt mit dem höchsten Gesamtwirkungsgrad bevorzugt werden.

4. Start-up-Performance

Photovoltaik-Wechselrichter müssen unter Nennlast zuverlässig starten können. Hochleistungs-Photovoltaik-Wechselrichter können wiederholt unter Volllast gestartet werden, ohne dass Leistungsschalter oder andere Schaltungen beschädigt werden. Kleinere Wechselrichter verwenden aus Sicherheitsgründen mitunter Sanftanlauf- oder Strombegrenzungsmaßnahmen.

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